Presse

Stadt weiht Infosäulen ein

Nächster Schritt zur Reformationsstadt Altenburg

Im Rahmen der Veranstaltung zur Eröffnung des Thüringer Themenjahres 2014 der Reformationsdekade  „Reformation und Politik“ weiht die Stadt Altenburg einen neuen, multimedialen Spalatinpfad ein. Der Spalatinpfad verbindet thematisch fünf Gebäude, die einen Bezug zur Reformationszeit haben. Dabei handelt es sich um das Rathaus, das Residenzschloss, die Brüderkirche, die St. Bartholomäikirche und die Roten Spitzen. Informationssäulen in diesen Gebäuden geben einen multimedial aufbereiteten Einblick in die Geschichte des Gebäudes und machen die Reformation dauerhaft erlebbar.

Die unmittelbaren Auswirkungen der Reformation werden in einem Kurzfilm durch Personen der Zeitgeschichte erzählt. So schildern Probst Benedikt Bischoff an der Brüderkirche, der Baumeister Nikolaus Grohmann im Rathaus, der Franziskanermönch Veit Pampel an den Roten Spitzen, der Kurfürst Friedrich der Weise im Residenzschloss und der Reformator Georg Spalatin in der St. Bartholomäikirche die Reformation aus ihrer ganz persönlichen Sicht.

Für die Aufnahmen schlüpfte der Schauspieler Bert Franzke in die jeweiligen Rollen, deren Drehbuch der Historiker Hans Joachim Kessler verfasst hat.

Ein computersimulierter, historischer Stadtplan zeigt die Lage des Gebäudes in der Stadt und erleichtert dem Betrachter damit gleichzeitig die Orientierung auf dem Weg durch die Stadt

Die Informationssäulen stehen den Besuchern im Rahmen der Öffnungszeiten der jeweiligen Gebäude zur Verfügung. Da die Gebäude nicht immer zugänglich sind, ermöglicht eine App zum Spalatinpfad die Information und Orientierung über Smartphones.

Die Umsetzung des Projekts ermöglichte der Freistaat Thüringen.

Der Name Spalatinpfad soll an den in der Stadt Altenburg wirkenden Reformator erinnern, dem vom 18. Mai bis zum 02. November 2014 eine Sonderausstellung „Georg Spalatin – Steuermann der Reformation“ gewidmet ist.

Zurück