Spalatinpfad durch Altenburg

Ein neuer multimedialer Spalatinpfad verbindet fünf Altenburger Bauwerke, die einen engen Bezug zur Reformation haben.

Die unmittelbaren Auswirkungen der Reformation werden in einem Kurzfilm durch Personen der Zeitgeschichte erzählt. So schildern Probst Benedikt Bischoff an den Roten Spitzen, der Baumeister Nikolaus Grohmann im Rathaus, der Franziskanermönch Veit Pampel an der Brüderkirche, der Kurfürst Friedrich der Weise im Residenzschloss und der Reformator Georg Spalatin in der St. Bartholomäikirche die Reformation aus ihrer ganz persönlichen Sicht.

Ein computersimulierter, historischer Stadtplan zeigt die Lage des Gebäudes in der Stadt und erleichtert dem Betrachter damit gleichzeitig die Orientierung auf dem Weg durch die Stadt

Die Informationssäulen stehen den Besuchern im Rahmen der Öffnungszeiten der jeweiligen Gebäude zur Verfügung. Da die Gebäude nicht immer zugänglich sind, ermöglicht eine App zum Spalatinpfad die Information und Orientierung über Smartphones.

 

Links:

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Hier können Sie die App im playstore runterladen

 

 

Reformatorischer Rundgang durch Altenburg
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Reformationsstadt Altenburg

Rote Spitzen

… immer eine Reise wert!

Die ostthüringische Kleinstadt Altenburg ist mit ihren rund 35.000 Einwohnern geistiges und kulturelles Zentrum des Altenburger Landes. Auf eine über 1030-jährige Geschichte blickt die einstige Residenzstadt, 976 erstmals durch Kaiser Otto II. urkundlich erwähnt, zurück. Weltbekannt wurde Altenburg als Skat- und Spielkartenstadt. Die noch weitgehend erhaltene Altstadtanlage mit zahlreichen architektonischen Kostbarkeiten verleiht der Stadt ein außergewöhnliches und wahrhaft einmaliges Flair. Das Wahrzeichen der Stadt „die Roten Spitzen“ und die St. Bartholomäikirche sind zwei bedeutende steinerne Zeugen der Reformation. Mit Georg Spalatin wirkte der „Steuermann der Reformation“ in Altenburg. Beherrscht wird die vieltürmige Silhouette Altenburgs von der gewaltigen Schlossanlage im Zentrum der Stadt, in deren Mauern auch das bekannte Schloss- und Spielkartenmuseum untergebracht ist. Das Lindenau-Museum ist jedoch wohl das bedeutendste Museum für Altenburg. Es beherbergt eine einzigartige Sammlung an antiker Keramik und frühitalienischen Tafelbildern. Die italienische Sammlung ist die größte ihrer Art nördlich der Alpen. Großer kultureller Anziehungspunkt ist auch das Landestheater, das eine lange Tradition in der Stadt hat. Schließlich hat sich Altenburg auch als Musik- und Theaterstadt über die thüringischen Grenzen hinaus einen Namen gemacht.
Weitere Informationen: www.altenburg.eu